Nach Erlangung der Laurea an der Universität Turin (1997) und Abschluss des Doktorats (2003) an der staatlichen Universität Mailand im Bereich Geschichte der europäischen Gesellschaft mit einer Dissertation zur Räterevolution von 1918–1919 im ländlichen Preußen bilden die deutsche Geschichte und die politischen und kulturellen Beziehungen zwischen Italien und Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert eines meiner wichtigsten Forschungsfelder. Ich habe an der Universität Turin, an verschiedenen akademischen Institutionen sowie Forschungseinrichtungen in Italien und im Ausland gearbeitet, unter anderem am Italienisch-Deutschen Historischen Institut der Stiftung Bruno Kessler in Trient (2006–2012) und am Institute for Advanced Studies in Lucca (2013–2014). Seit 2011 bin ich stellvertretende Vorsitzende der Società Italiana per la Storia Contemporanea dell'Area di Lingua Tedesca (www.siscalt.it), die das Deutsche Historische Institut in Rom zu einem ihrer wichtigsten Partner zählt.

Mitgliedschaften
Stellvertretende Vorsitzende und Mitglied des Leitungsgremiums der Società Italiana per la Storia Contemporanea dell'Area di Lingua Tedesca
Mitglied der German History Society
Mitglied der Società Italiana per lo Studio della Storia Contemporanea
Mitglied der Vereinigung Storie in Movimento

Forschungsschwerpunkte
Italienische und deutsche Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert; Kultur- und Sozialgeschichte in den 70er Jahren (20. Jahrhundert); Sexualitäts- und Familiengeschichte; Wertewandel nach 1945; Politische Gewalt im besetzten Italien während des Zweiten Weltkrieges; Geschichte der Berge