Silvia Di Paolo, Verso la modernità giuridica della Chiesa. Giovanni Francesco Pavini (ca. 1424–1485)

Am Leben des Kanonikers Giovanni Francesco Pavini aus Padua läßt sich beispielhaft zeigen, wie die Figur des Theologen und doctoris in utroque iure an der Schwelle zur Neuzeit neue Konturen annahm. Seine Überlegungen zu den Kanzleiregeln unter Zugrundelegung der Kategorien des gemeinen Rechtes, die die Frage nach der Allgemeinheitgültigkeit bzw. Partikularität des Verwaltungsrechts aufwarfen, und die systematische Analyse der lokalkirchlichen Herrschaftsmechanismen bildeten eine wichtige Etappe im Prozess, in dem sich das Verwaltungshandeln zu Beginn der frühen Neuzeit nach und nach als Rechtsdisziplin ausformte.

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