Künstler, Agenten und Sammler in Rom 1750-1850

PD Dr. Hannelore Putz

Das an der Schnittstelle historischer, kunsthistorischer und altertumswissenschaftlicher Fragestellungen angesiedelte Projekt fokussiert mit Rom den in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts einzigartigen Kristallisationspunkt eines sich rasch profilierenden Kunstmarktes und Kunstbetriebes in Europa. Von deutschsprachigen Akteuren – Sammlern, Künstlern, Kunstagenten – ausgehend, stehen die Praktiken und Logiken sowie die europäischen Verflechtungen dieses Kunstmarktes und –betriebes im Mittelpunkt der Untersuchungen. Dabei widmet sich das Unternehmen vorrangig den Bedingungen des Produzierens, Sammelns und Kaufens ebenso wie dem Wechselspiel und dem Kräfteverhältnis zwischen Produzent, Agent und Käufer. Das Forschungsfeld wird darüber hinaus aber auch sammlungshistorische, künstlerische, rezeptions- und wissenschaftsgeschichtliche, wissens-, sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Perspektiven und Zugänge umfassen.

Das interdisziplinäre Potential des Forschungsunternehmens soll im Oktober 2014 in einer Tagungsveranstaltung am DHI in Rom sichtbar gemacht werden. Gemäß der Projektausrichtung wird die Tagung in Kooperation mit der Bibliotheca Hertziana veranstaltet. Die Veranstaltung bündelt spezifische Herangehensweisen unterschiedlicher Fachrichtungen und kann die innovative Kraft des Themas zeigen.

PD Dr. Hannelore Putz
Gastwissenschaftlerin Neuere und Neueste Geschichte
Vita
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