Forschungsstipendien Klaus Voigt
Der deutsche Historiker Klaus Voigt (1939−2021) hat sich in seiner Forschung vor allem des Schicksals der in Deutschland, Österreich und den Nachbarländern durch das NS-Regime verfolgten Juden angenommen, die im faschistischen Italien ein "prekäres Refugium" fanden. Dem DHI Rom hat der renommierte Exilforscher ein Vermächtnis hinterlassen, das zur Förderung der Forschungsthemen beitragen soll, die ihm am Herzen lagen.
Auf die Forschungsstipendien zum Gedenken an Klaus Voigt können sich italienische Historiker*innen (Doktorand*innen oder Postdocs) bewerben, die entweder zur deutschen Zeitgeschichte oder zu den Themen Flucht und Exil in der italienischen Zeitgeschichte forschen. Weitere Informationen hierzu finden sich in der Stipendienordnung.
Aktuelle Ausschreibungen der Klaus Voigt-Stipendien finden Sie in unserem Bewerbungsportal, sobald sie freigeschaltet sind.
Orietta Altieri, Klaus Voigt. Una bio-bibliografia, in: Qualestoria. Rivista di storia contemporanea L, 1 (Edizioni Università di Trieste: 2022), S. 179–190, DOI: 10.13137/0393-6082/33945, open access URL: http://hdl.handle.net/10077/33945.
Wolfgang Schieder, Klaus Voigt (1938–2021): Zum Lebenswerk eines modernen Privatgelehrten, in: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 102 (De Gruyter: 2022), S. 525–536, DOI: 10.1515/qufiab-2022-002, open access URL: https://perspectivia.net/receive/pnet_mods_00006243.
