
Im Laufe seiner mehr als 130-jährigen Geschichte entwickelt sich das Deutsche Historische Institut in Rom von einem kleinen Außenposten der preußisch-deutschen Geschichtswissenschaft zu einem modernen Auslandsinstitut. Seine Gründung 1888 ist eng verbunden mit der Öffnung des Vatikanischen Geheimarchivs durch Papst Leo XIII. Der Erste und der Zweite Weltkrieg bedingen seine zeitweilige Schließung. Heute versteht sich das älteste deutsche Auslandsinstitut als Ort der Forschung und der Qualifikation des akademischen Nachwuchses, als Forum des wissenschaftlichen Austauschs und der internationalen Zusammenarbeit.
