Stipendien

Stipendienordnung

Das Deutsche Historische Institut in Rom vergibt im Rahmen seiner Aufgaben Stipendien zur Ausbildung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte in den Bereichen Geschichte und Musikgeschichte. Die Stipendien werden an Doktoranden und Postdoktoranden je nach Forschungsvorhaben für einen Zeitraum von einem bis mehreren Monaten vergeben.

Die Anträge sind von den Bewerberinnen und Bewerbern an den Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom, Prof. Dr. Martin Baumeister, zu richten und ausschließlich per E-Mail in einer PDF-Datei an kruse[at]dhi-roma.it zu senden.

Es gelten folgende Bewerbungsfristen:

Allgemein:
15. Februar 2019 für den Zeitraum Juli bis Dezember 2019

Für Doktoranden im musikgeschichtlichen Bereich:
29. Juli 2018 für das Jahr 2019
Bitte setzen Sie in den Betreff Ihrer Bewerbung das Kennwort "Forschungsstipendien Musikgeschichte".
Bei der Vergabe der Doktorandenstipendien für Musikgeschichte wird der Direktor von der Kommission für Auslandsstudien der Gesellschaft für Musikforschung beraten.

Der Antrag besteht aus folgenden Teilen:

a. kurzes Schreiben mit Angabe der erforderlichen Monate (z. B. April - Juni)
b. Curriculum
c. Projektbeschreibung (ohne Umfangsbegrenzung, mit Kennzeichnung der Quellenlage, die den Aufenthalt in Italien bzw. Rom begründet)
d. Stellungnahme eines Hochschullehrers
e. Kopie des Staatsexamens- bzw. Magisterzeugnisses und evtl. der Promotionsurkunde

Die Bewerberinnen und Bewerber erhalten ca. 2 Monate nach Ablauf der Bewerbungsfrist eine Antwort. Mit der Bewerbung eingereichte Unterlagen werden nicht wieder zurückgeschickt.

Eine Gewährung des Stipendiums schließt sonstige Einnahmen aus Stipendien oder Vergütungen anderer Art (Arbeitsverträge) aus.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten sind verpflichtet, an den Mitarbeitersitzungen und Veranstaltungen (Vorträgen, Kolloquien) des Instituts teilzunehmen und gegebenenfalls in begrenztem Umfang Institutsarbeiten durchzuführen. Sie sollten dem Direktor regelmäßig mündlich über den Fortgang ihrer Arbeit berichten und spätestens zwei Monate nach Ablauf der Stipendiatenzeit einen konzisen Schlussbericht (ca. 2 Seiten) über ihre Forschungsarbeit einreichen.

Der Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom kann die Gewährung des Stipendiums widerrufen, falls Gründe erkennbar werden, die eine erfolgreiche Beendigung der Arbeit ausgeschlossen erscheinen lassen.