PD Dr. Alexander Koller

Prof. Dr. Alexander Koller
Stellvertretender Direktor, Referent für Geschichte der Frühen Neuzeit, Redaktion (QFIAB)

+39 06 66049225
koller[at]dhi-roma.it

Schriftenverzeichnis

Alexander Koller, geb. 1960 in Regensburg, besuchte von 1971 bis 1980 das humanistische Gymnasium der Regensburger Domspatzen. 1982 begann er ein Studium der klassischen und romanischen Philologie sowie der Geschichtswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1984 übernahm er eine einjährige Lehrverpflichtung als Fremdsprachenassistent am Lycée Carnot und am Lycée Montchapet in Dijon. 1989 erreichte er einen ersten universitären Abschluß mit dem Magister Artium (M.A.) im Hauptfach Latein mit einer komparativen Studie zur Bearbeitung eines historischen Stoffes (2. Punischer Krieg) in Geschichtsschreibung (Livius) und Epos (Silius Italicus). Im selben Jahr folgten das 1. Staatsexamen in Französisch und Latein für das höhere Lehramt an Gymnasien, 1990 das 1. Staatsexamen in Geschichte. 1993 wurde er an der Universität München im Fach Neuere Geschichte mit einer Untersuchung zur frühneuzeitlichen Friedensvermittlung am Beispiel des Friedens von Vossem (1673) zum Dr. phil. promoviert. Seit 1993 ist er am Deutschen Historischen Institut in Rom als Referent für Geschichte der Frühen Neuzeit sowie als Redakteur der Zeitschrift Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken tätig. 1999 erfolgte die Bestellung zum Stellvertretenden Direktor des DHI Rom durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Von Mai 2001 bis September 2002 leitete er das Institut als kommissarischer Direktor. 2010 habilitierte er sich im Fach Neuere Geschichte an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. An derselben Hochschule übernahm er im Sommersemester 2012 eine Gastprofessur. 2016 wurde ihm eine Honorarprofessur für Frühe Neuzeit (Schwerpunkt Süd- und Südwesteuropa) an der Universität Leipzig verliehen.

Aktuelles Forschungsprojekt
Imperiale Imitatio des Papsttums in der Frühen Neuzeit

Lehrtätigkeit
Universität Leipzig (ab Sommersemester 2015)
Universität Wien (ab Sommersemester 2010)
Universität L'Aquila (Akademisches Jahr 2007/2008)

Mitgliedschaft in wissenschaftlichen Beiräten
- Centro per lo Studio di Roma
- La corte de Felipe IV – Projekt der Universidad Autónoma de Madrid
- Bibliotheca Academiae Hungariae Roma
- Esperienza e formazione nell'ambasciatore europeo (secc. XIV–XIX) – Projekt der Università Roma Tre und der Université Paris IV Sorbonne
- Studi di storia delle istituzioni ecclesiastiche (Viterbo, Edizioni Settecittà)

Gutachtertätigkeit
- École Française de Rome (Mélanges de l'École Française de Rome, Italie et Méditerranée)
- Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (Österreich)
- GAČR (Czech Science Foundation / Tschechischer Wissenschaftsfonds)
- Österreichische Akademie der Wissenschaften
- Österreichisches Historisches Institut Rom (Römische Historische Mitteilungen)
- Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung / Swiss National Science Foundation

Forschungsschwerpunkte
Internationale Beziehungen in der Frühen Neuzeit; Beziehungen zwischen Deutschland und Italien vom 16. bis zum 18. Jahrhundert; Päpstliche Kurie und Nuntiaturen in der Frühen Neuzeit; Frühneuzeitliche Konfessionskonflikte; Geschichte der italienischen Territorien in der Frühen Neuzeit