Dr. Andreas Rehberg

Dr. Andreas Rehberg
Referent für Spätmittelalter, Koordination Repertorium Germanicum, Betreuung Archiv

+39 06 66049229
rehberg[at]dhi-roma.it

Schriftenverzeichnis

Geb. 1965 in Fulda, ab WS 1984 Studium der Mittelalterlichen Geschichte, Neueren Geschichte und Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1988/1989 Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für ein „Anno accademico“ an der Universität Rom „La Sapienza“. 1990 Magisterprüfung. 1991-1994 mehrere Stipendien des Deutschen Historischen Instituts in Rom (DHI). 1993 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. K.-V. Selge (Berlin) im Rahmen des DFG-Projektes zur Edition der Werke Joachim von Fiores. 1994 Promotion in München bei Frau Prof. Dr. Laetitia Boehm. Ab 1995 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHI in Rom (Zuständigkeit für stadtrömische Quellen im Spätmittelalter und Renaissance sowie für die Koordination des Repertorium Germanicum). SS 2001 Vorlesung an der Università degli Studi della Tuscia in Viterbo. Mitglied des „Comitato per la pubblicazione delle fonti relative alla terraferma veneta“ (1997), der „Società Romana di Storia Patria“ (2002), der Associazione „Roma nel Rinascimento“ (2004) und des „Gruppo dei Romanisti“ (2004).

Am 28. Mai 2011 wurde Andreas Rehberg im Palazzo Borghese (Circolo della Caccia) mit dem Premio Daria Borghese für Verdienste um die Erforschung der Geschichte Roms ausgezeichnet. Die laudatio hielt Frau Prof. Irene Fosi (publiziert in Annuario dell’Unione Internazionale degli Istituti di Archeologia, Storia e Storia dell'Arte in Roma 53 [2011-2012] S. 237-245).

Forschungsschwerpunkte
Kirchen- und Sozialgeschichte im spätmittelalterlichen Rom; stadtrömische Quellen im Spätmittelalter und Renaissance; Aspekte der Ordensgeschichte (Heiliggeistorden; Almosensammler im Mittelalter; multinationale Zusammensetzung römischer Klöster und Konvente)

Aktuelle Projekte
Erschließung von Quellen zur Geschichte der römischen Kommune im Spätmittelalter und in der Renaissance
Genealogie und Heraldik im Umfeld des "Linceo" Federico Cesi (1585-1630): Ein Beispiel für die Mittelalter-Rezeption um 1600
Das Heilig-Geist-Hospital in Rom als Zentrum eines Hospitalordens mit europäischer Bedeutung