DHI-Stipendien

Stipendienordnung

Das Deutsche Historische Institut in Rom vergibt im Rahmen seiner Aufgaben Stipendien zur Ausbildung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte in den Bereichen Geschichte und Musikgeschichte. Die Stipendien werden an Doktoranden, und im Fachbereich Geschichte auch an Postdoktoranden, je nach Forschungsvorhaben für einen Zeitraum von einem bis mehreren Monaten vergeben.

Die Anträge sind von den Bewerberinnen und Bewerbern postalisch an den Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom zu richten (es gilt das Datum des Poststempels):

Prof. Dr. Martin Baumeister
Deutsches Historisches Institut
Via Aurelia Antica, 391
I-00165 Roma
Italia

Alternativ können die Bewerbungsunterlagen auch per e-mail an kruse@dhi-roma.it gesandt werden.

Bei der Vergabe der Stipendien für Musikgeschichte wird der Direktor von der Kommission für Auslandsstudien der Gesellschaft für Musikforschung beraten.

Es gelten folgende Bewerbungsfristen:

Für den historischen Bereich:
15. Februar 2017 für den Zeitraum Juli bis Dezember 2017

Für den musikgeschichtlichen Bereich:
29. Juli 2016 für das Jahr 2017

Der Antrag besteht aus folgenden Teilen:

a. kurzes Schreiben mit Angabe der erforderlichen Monate (z. B. April - Juni)
b. Curriculum
c. Projektbeschreibung (ohne Umfangsbegrenzung, mit Kennzeichnung der Quellenlage, die den Aufenthalt in Italien bzw. Rom begründet)
d. Stellungnahme eines Hochschullehrers
e. Kopie des Staatsexamens- bzw. Magisterzeugnisses und evtl. der Promotionsurkunde

Die Bewerberinnen und Bewerber erhalten ca. 2 Monate nach Ablauf der Bewerbungsfrist eine Antwort. Mit der Bewerbung eingereichte Unterlagen werden nicht wieder zurückgeschickt.

Eine Gewährung des Stipendiums schließt sonstige Einnahmen aus Stipendien oder Vergütungen anderer Art (Arbeitsverträge) aus.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten sind verpflichtet, an den Mitarbeitersitzungen und Veranstaltungen (Vorträgen, Kolloquien) des Instituts teilzunehmen und gegebenenfalls in begrenztem Umfang Institutsarbeiten durchzuführen. Sie sollten dem Direktor regelmäßig mündlich über den Fortgang ihrer Arbeit berichten und spätestens zwei Monate nach Ablauf der Stipendiatenzeit einen konzisen Schlußbericht (ca. 2 Seiten) über ihre Forschungsarbeit einreichen.

Der Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom kann die Gewährung des Stipendiums widerrufen, falls Gründe erkennbar werden, die eine erfolgreiche Beendigung der Arbeit ausgeschlossen erscheinen lassen.